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Wie in einer Büttenrede


Man könnte es wirklich als Karnevalsscherz bezeichnen: Wenn ich mein Auto, was einen Marktwert von etwa 7000 Euro repräsentiert verschrotte, bekomme ich von Frau Merkel tatsächlich 2.500 Euro dafür! Wobei noch nicht einmal sicher gestellt ist, ob der Schrotterlös nicht von der Abwrackprämie abgezogen wird! Das Ganze wird uns auch noch als teure Konjunkturhilfe verkauft!

Na ein herzliches Dankeschön denn auch!!! Aber es gibt ja sicherlich genügend Nutznießer dieser Konjunkturspritze. Etwa die Manager? Nö, deren Autos sind ja noch mehr wert, auch nicht alt genug. Neun Jahre muss er denn schon mindestens auf dem rostgebeutelten Buckel haben. Wenn ich so an meinen fahrbaren Untersatz denke, kann ich mir auch kaum vorstellen, dass andere Autos wesentlich schlechter beisammen sind und deren Wert mit 2.500 Euro abgegolten wäre. Also?

Aber da gibt es doch die furchtbar vielen Klapperbüchsen, die sicher keine tausend Euro wert sind. Deren Besitzer hätten sich in der Vergangenheit sicher gerne verbessert, aber das liebe Geld... Und der Pegelstand im Portemonnaie ändert sich nicht , nur weil die Frau Merkel und ihre Erfüllungsgehilfen mal wieder ein Windei ausgebrütet haben!

Ach, Sie wissen nicht, wer von dieder ganzen Regelung überhaupt etwas haben könnte? Nur ruhig bleiben, das weiß deie Frau Kanzler samt nachgeordneten Mitttätern selber nicht so genau. aber es klingt doch schon mal so, als ob sie was getan hätte, oder nicht?

A propo getan: Warum glauben Sie, macht die Frau Kanzler denn so fürchterlich in Katastrophe (das Jahr 2009 wird ein Jahr der schlechten Nachrichten... Aber vielleicht bessert sich die Lage ja etwas im Jahr 2010.. und so weiter)?  Ganz einfach: Je schlechter sie die Situation herbeiredet, und je weniger dieses ganze Unkengeheule tatsächlich eintritt, um so besser sieht sie hinterher aus! Und zwar ohne, dass sie dazu auch nur das Geringste beigetragen hätte!

Hilfe die tatsächlich etwas bewirkt? Erhalten haben sie die Banken. Die jenigen, die für die Situation maßgeblich verantwortlich sind. Die jenigen, deren Angestellte und Manager Beträge nach Hause tragen, von denen ein "normaler" Bürger nicht zu träumen wagt. Die jenigen, die bis vor ein paar Tagen noch stolz verkündet haben, dass man sich als Bank schämen müsste, wenn man derartige staatliche Hilfe annehmen würde. Und dann? 3,7 Milliarden Verlust. Und jetzt? Staatsbeteiligung.

Aber dafür bleiben die sorgsam gehüteten Leichen auch wohlverwahrt in den Kellern und Tresoren der Geldinstitute. Armes Deutschland!



Die Märchen um die Rezession


Nicht dass ich sie bestreiten möchte, obwohl - eigentlich würde ich es schon möchten. Nur,  dass sie eben keiner bestreiten kann, denn sie ist nun mal da, so oder so. Aber das Wie und Warum das ist aus meiner Sicht jedenfalls, ganz anders gekommen, als man im Radio hört. Hat denn von den ganzen studierten Schlaumeiern in Wirtschaft und Regierung wirklich ein einziger geglaubt, dass ohne Folgen bliebe, was da unentwegt verbockt wurde und wird?

Wie soll denn das auch gehen? Einerseits verlagert man am liebsten auch noch den letzten „unqualifizierten“ Arbeitsplatz nach China, denn die Chinesen können das ja viel billiger und sind wohl auch fleißiger (na, die haben es eben noch nötig), andererseits bejammert man hier die Arbeitslosenquote. Richten sollte es der High Tec- Export. Wohin? Na wohin den schon? Nach China selbstverständlich. Aber man hat wohl in den studierten Köpfchen übersehen, dass wir den Chinesen nur Baumsägen verkaufen. Sägen eben, für die Äste auf denen wir sitzen!

Und so ist mancher lukrativ scheinende Auftrag, ruckzuck ins Nirwana entschwunden. Denn nach den ersten gelieferten Mustern, auf einmal war da Hängen im Schacht! Wie war das doch gleich mit dem Trans-Rapid? Als Erstauftrag mal zwei Züge. Geliefert wurde dann nur Einer. Und die Trasse haben sich die findigen Schlitzaugen auch gleich selber fertig gebaut. Nach den ersten, von Deutschland fertig gestellten Teilstücken, haben sie die Firmen kurzerhand nach Hause geschickt. Der „Rest“ wurde selbst gemacht. So sind sie: intelligent, wach und gierig. Und leider anscheinend auch fast zu allem fähig!

Einer meiner Kunden, für den wir in China Teile fertigen ließen, bekam eine Mail mit den originalen Fotos der hergestellten Stücke, verbunden mit dem Angebot, dass er ja auch direkt bei ihnen, dem originären, chinesischen Hersteller ordern könne. Der angebotene Preis belief sich noch nicht einmal auf die Hälfte dessen was wir zahlen mussten!!!  Na ja, vielleicht sind ja nicht alle so, obwohl, irgendwie passt das auch zum Trans-Rapid.

Mich hat auch immer gewundert, woher das viele Geld kam, was in China investiert worden ist. Bezeichnenderweise hat es an der Börse in diesem Jahrzehnt bereits zwei mal ganz katastrophal gekracht. Die  „verlorenen“ Summen sind für normale Menschen gar nicht mehr zu beziffern. Ich jedenfalls, kenne gar keine Zahl, die einen solchen Betrag ausdrücken könnte. Zudem  weiß auch gar keiner, wie viel Geld denn nun wirklich auf der Strecke geblieben ist. Auf der Strecke?? OK, der Eine ist es los, aber  wer hat es denn nun? Auch unsere Banken haben Riesenverluste gemacht 30 Milliarden an einem Tag, waren gar nicht so selten. 30 Milliarden Euro, das schreibt man so: 30.000.000.000,- EUR oder noch eindrucksvoller: 60.000.000.000,- DM! Mal eben so.

Und unsere Regierung? Sie hilft den armen, armen Banken! Man kann und darf sie ja nicht einfach pleite gegen lassen. Kann? Ich meine doch! Aber: Darf? – Was heißt das eigentlich: Darf? Welche Leichen liegen denn in den sorgsam verschlossenen Tresoren der Banken begraben, dass unsere Regierung nicht „darf“?! Und nicht genug damit, dass man ihnen (den Banken) mit vollkommen unerlaubten Mitteln unter die Arme greift! Man versucht den lieben Geldinstituten auch noch ein ganz fettes Zusatzgeschäft zu vermitteln! Mal so gefragt: Wer soll denn die geplanten Konsumgutscheine finanzieren, wenn nicht die Banken??? Und tun die das umsonst??? Es ist nicht zu fassen!

Der Bürger sieht es gelassen. Denkt an sein Sparbuch und tröstet sich damit, dass es ja noch viel schlimmer kommen könnte! ABER: Eine noch schlimmere, noch verantwortungslosere, ja noch dümmere Regierung werden wir wohl kaum noch bekommen, so was gibt es wahrscheinlich gar nicht!

Das Schlimmste aber wird folgendes sein: Die in Deutschland vernichteten Arbeitsplätze haben nicht nur aktuelle, wirtschaftliche Auswirkungen, leider nicht! Bei jedem Joint Venture in China, bei jeder neuen Produktionsstätte, hat der ausländische Investor sein ganzes, produktionsbezogenes Know how offen zu legen! Da der ausländische Besitz an der gemeinschaftlichen Firma jedoch nur maximal 49% betragen darf, hat der chinesische Partner also nicht nur das komplette Wissen über die Herstellung der Produkt vollkommen kostenlos übereignet bekommen, sondern er hat auch in wirtschaftlicher Hinsicht das Sagen. Toll nicht wahr?! Ich staune immer wieder, welche Risiken man eingeht, welche Konzessionen aus Gier gemacht werden!

Wenn man vor diesem Hintergrund nun noch ein kleines Bisschen weiter denkt, dann wird einem schnell klar, dass in ein paar Jahren unsere Wirtschaft, von Fachkräften und Wissen entblößt, ein Spielball der chinesischen Interessen sein wird. Dann können wir nicht bei ihnen kaufen, dann MÜSSEN wir es! Und da die westlichen Staaten dann logischerweise wahrscheinlich nicht mehr das Geld im eigenen Lande verdienen was zur Bezahlung der Chinaimporte erforderlich ist, wird es bei ungebremster Entwicklung dazu kommen, dass China die Westliche Welt ganz einfach übernimmt. Ganz legal und ganz ordentlich! Toll, die Sache mit dem freien Fluss des Kapitals, toll die Sache mit der Globalisierung! Es lebe die Weitsicht unserer Strategen!

Ich erinnere mich noch sehr gut daran: Als Kind, es muss in den frühen 50-er Jahren gewesen sein, habe ich im Hause meines Großvaters fasziniert den Erwachsenen zugehört, die sich mit besorgtem Unterton über die „Gelbe Gefahr“ unterhielten. Ich konnte mir zwar keinen Reim darauf machen, fand den Begriff „Gelbe Gefahr“, aber sehr eindrucksvoll und phantasieanregend. Ich erinnere mich noch wie gestern daran, dass mein Großvater die allgemeinen Befürchtungen nicht geteilt hatte. Der „Mausetung“, so sagte er, der  hätte doch ganz andere Sachen am Hals und überhaupt kein Interesse uns zu überfallen. Aber wenn nur jeder zehnte Chinese für den Export arbeiten würde, dann hätten wir sie, die „Gelbe Gefahr“!

Ja, das ist nun etwa 60 Jahre her. Ach, wenn doch nur unsere schlauen Herren aus Politik und Wirtschaft, etwas von seinem Weitblick hätten...

 

Warum ist Schmuck manchmal mit Nickel beschichtet?

 

Antwort: Weil sich Nickel hochglänzend galvanisch abscheiden lässt. Zudem haben Glanznickelelektrolyte eine stark einebnende Funktion. Man braucht unpolierten, noch im Rohzustand befindlichen Schmuck, also nur in ein Nickelbad zu hängen, Strom drauf, etwas Warenbewegung, und schon kann die Poliseuse entlassen werden. So einfach ist das. Zudem sind die Niederschläge glashart, so dass sich die anschließend aufgalvanisierte, endgültige Oberfläche, viel weniger verkratzt, als es bei massivem (und somit an der Oberfläche weicherem) Werkstoff der Fall ist.

So weit, so gut. Aber:
Wie alle Dinge dieser Welt, hat auch diese Medaille zwei Seiten. Wenn wir uns die galvanische Spannungsreihe der Metalle betrachten, stellen wir fest, dass der natürliche Spannungsunterschied zwischen Gold und Nickel, ca 1.75 V beträgt. Beide Metalle sind bei einer Beschichtung, wie oben beschrieben, ja aufeinander gelegt, haben also direkten Kontakt. Nun fehlt nur noch ein Elektrolyt, um eine galvanische Zelle zu bilden. Diese, für die Träger derartigen Schmuckes verhängnisvolle Entwicklung, entsteht folgendermaßen:

An einer Stelle des Schmuckstückes, ist die aufgalvanisierte Gold-oder Silberoberfläche, durch irgend einen Umstand beschädigt worden. Nun kommt etwas Hautschweiß dazu und fertig ist die Galvanische Zelle. Was aber passiert nun damit?

Zunächst beginnt ein Strom zu fließen, bei Gold auf Nickel, etwa 1,75 Volt, ist die Nickelschicht versilbert, fließen immer noch über 1 V und bei einer Rhodiumoberfläche ebenfalls. Verhängnisvoll wirkt sich dabei aus, dass immer der negativere Partner zweier Metalle die eine Galvanische Zelle bilden, in Lösung geht.

Da auch im Hautschweiß Kreatinin (Schwefeltrioxid) vorhanden ist, bildet sich bei der nun einsetzenden elektrolytischen Korrosion des Nickels, Nickelsulfat. Obendrein kommt es durch das reichlich vorhandene Kochsalzauch zur Bildung von Nickelsulfid. Beide Stoffe sind im höchsten Maß allergieauslösend.

Das Verbot der Verwendung vin Nickel bei Schmuck, besteht also voll und ganz zu Recht. Allerdings ist die Verteufelung des Nickelweißgoldes nach meiner Ansicht übertrieben und nicht gerechtfertigt, da sich aus den Goldlegierungen, enthaltene Nickelanteile nicht ohne weiteres herauslösen lassen. Übrigens bestehen die hochelastischen Memory- Titanstents, die zigtausendfach von Chirurgen im Koronarbereich des Herzens und an anderen, kritischen Engstellen des Gefäßsystems eingesetzt werden, zu 49 % (!) aus Nickel. Allergien sind trotzdem die große Ausnahme.

Es ist also in der Tat so, dass der Anteil der gebildeten Allergene und nicht bereits das Vorhandensein von Nickel den Ausschlag gibt, ob Allergien gegen Nickel, bzw. seine Verbindungern auftreten.

Meine Empfehlung lautet daher: Meidet unter allen Umständen Billigartikel im Modeschmuck- und Silberschmuckbereich! Noch immer gibt es verbrecherische Hersteller und Händler genug, die derartiges Zeug an den Mann, bzw. die Frau bringen. Eine einmal erworbene Nickel- Allergie, ist meines Wissens nach, ein hässlicher Begleiter für den ganzen Rest des Lebens!!

 Es muss nicht immer e-bay sein!

 

Das Borrmassinn

 Also, das war so: Mein Freund Uwe ist ein fleißiger Flohmarktjäger. Kaum einen Händler aus dem Umkreis, den er nicht kennt. Mit Inventurliste und Lebenslauf. An jenem Sonntag war Düsseldorf dran. Damit sich die Sache auch lohnt, sagt Uwe, muss man früh auf dem Flohmarkt sein. Und so kam es, wie es kommen musste: 5,30h, es klingelt Sturm: Uwe.

Kameraschwenk nach Düsseldorf: Mittlerweile ist es 7,30h, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des jungen Julitages, tauchen folgende Szenerie in goldenes Licht: Auf der Erde ausgebreitet, liegen in Reih und Glied etwa 15 Bohrmaschinen. Dahinter, etwa 3 Meter weiter steht ein alter, wackeliger Holzstuhl. Und auf diesem sitzt ein Türke oder Armenier, weiß der Teufel wo der Mann zu Hause sein mochte. Er hat einen deutschen Trachtenhut über die Augen gezogen und ist in der wärmenden Sonne offensichtlich eingeschlafen. Bekleidet ist er außerdem mit riesigen Stiefeln fremdländischer Machart, mit einer weiten Hose, die anscheinend einmal aus einer alten Decke gefertigt worden war und einer alten, speckigen, aber warm und solide wirkenden Jacke. Das Ganze wird zusammengehalten, von einem breiten Lederkoppel, offenbar aus Militärbeständen,

„Nun sieh dir den an! “, raunt Uwe mir zu, „der macht sich ‚nen Lenz“. Ein wenig Neid schwingt in seiner Stimme mit. Dann erfassen Uwes geschulte, immer flinke Augen, die Bohrmaschinen. Abschätzend nimmt er die Erste in die Hand, prüft Lagerspiel, Getriebefunktion, Kabelanschluss, legt sie weg und nimmt die Zweite. Dann die Dritte, vierte, Uwe ist ein echter Flohmarktprofi und genießt jede Schraube, jeden Kratzer des jeweiligen Objektes seines Interesses. Mittlerweile hat er fast alle Bohrmaschinen untersucht. Plötzlich, völlig unvermutet, klingt eine Stimme an sein Ohr: “Das Massinn ist voll ok, de Preis 30 Mark. Das andere Massinn iste Kabel ab, aber geht nok, Preis ist 15. De blau Massinn is nur nok für Bastel, Preis muss haben 2 Mark. Und so geht es weiter, ein Redefluss wie ein Maschinengewehr! Kaum dass er einmal Luft holt. Dann schiebt er sich ohne noch ein weiteres Wort zu verlieren den Hut wieder ins Gesicht und ist nicht mehr zu sprechen!

Uwe ist annähernd sprachlos, was einiges bei ihm heißen will. Natürlich haben weder ich, noch Uwe dem Redeschwall folgen können und so nimmt er leicht verunsichert wieder eine der Maschinen zur Hand. Er dreht gedankenvoll am Bohrfutter und bemerkt betont unauffällig: „Das Bohrfutter allein ist den Kaufpreis drei Mal wert“. In der Tat, weiß der Geier, wie dieses Präzisionsfutter auf die einfache Bohrmaschine gekommen ist. Um nicht die Aufmerksamkeit des Verkäufers zu wecken, nimmt er scheinbar wahllos eine der anderen Maschinen in die Hand und bewegt den Schalter hin und her.

Plötzlich, wie von der Tarantel gestochen, springt der Verkäufer auf:“ Was du kuk mit deine deutsen Augen meine Borrmassinn in de Ars erein! Is dir haben gesagt, das Massinn ist gut und is sagen dir nok einemal de Massinn iste gut“ Und zum Beweis seiner Worte, entreißt er dem verdutzten Uwe die Bohrmaschine und deutet mit einem unsäglich schmutzigen Finger auf ein ungelenk bekritzeltes Etikett. Und da steht es tatsächlich: Drei Buchstaben sind zu sehen, krakelig, kaum lesbar auf dem verdrecken Papier: Ein „K“, ein „U“ und ein „T“, KUT !

Das war es also, das Massinn war kut!!! Dreht sich um, zwei Schritte, setzt sich ohne uns noch eines Blickes zu würdigen auf seinen Wackelstuhl, schiebt sich den Hut über die Augen und gibt sich erneut der morgendlichen Sonne hin!

Manchmal ist es unfassbar!

12.11.2008

Vor ein paar Tagen bekam ich einen Auftrag, der mir wirklich die Haare zu Berge stehen ließ. Ein Kunde wollte ein Armband in einen Ring umarbeiten lassen. So weit so gut. Aber was ich dann in die Hand bekam, verschlug mir fast den Atem:

Da hatte irgend ein "Heimwerker" doch tatsächlich einen Ring von seiner Schiene getrennt und als Mittelstück für ein silbernes Armband verwendet. Nun ist das eigentlich auch noch nichts Besonderes, wenn man einmal von der vollkommen dilettantischen, saumäßig zu nennenden, Verarbeitung absieht.

Der Hammer kommt erst noch: Nicht nur, dass das Ringmittelteil vollkommen schief (mehrere Millimeter aus der Mitte) angelötet war, auch die Lötstellen waren angebrannt und löcherig! Das Ring-Mittelteil enthielt echte Brillanten und einen Safir in wunderschöner Qualität und beachtlicher Größe - und das Ganze war aus Platin gefertigt!!!
Z_PT-SAFIR2
Ringkopf im Silberband, Rückseite
Z_PT-SAFIR
Vorderseite

Ich muss gestehen, dass ich erst einmal sprachlos war! Derartige Safire sind sündhaft teuer und auf die Idee einen Platinring in ein Silberband zu donnern, muss ja auch erst einmal jemand kommen!

Einige Stunden später sah der Ring wieder so aus, wie man es von einem derartigen Teil erwarten darf: Wir haben ihn mit einer, dem damaligen Zeitgeschmack entsprechenden Schiene ausgestattet, zuvor das reichlich verwendete Silberlot mit Salpetersäure entfernt und die von uns hergestellten Neuteile aus Platin angeschweißt.

Wie man dem Dokumentationsbild entnehmen kann, hat sich die Arbeit gelohnt!
Safirring_fertig1

12.11.2008

Sie möchten sich Ihre Trauringe selber schmieden?

Sehen Sie sich an, was andere Bratpaare gemacht haben, Sie werden staunen! Aber das Beste ist: Auch Sie können so etwas vollbringen!

Sehen Sie hier!

 

12.11.2008

Ein Paar außergewöhnliche Trauringe,

 

sind mit Sicherheit eine ganz besondere Investition in die Zukunft eines jungen Paares. Die hier gezeigten Ringe haben die Gravur in Morseschrift auf der Außenseite, als WGelbgoldeinlage auf Weißgoldgrund.
Eine nicht alltägliche Lösung, wie ich meine.

 

Es lassen sich aber auch ganz normale Motive auf der Außenseite darstellen. Derartige Gravuren werden tief gefräst und sind daher wesentlich haltbarer, als eine Laserbeschriftung oder eine Diamantgravur.




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Ein schönes und passendes Geschenk zu finden,


kann mitunter richtige Schwierigkeiten bereiten. Wer allerdings von dieser Insel stammt, der wird sich mit Sicherheit über eine Erinnerung und ein Verbindungsglied zur alten Heimat freuen!

Sterlingsilber, massive 1,5 mm dick und mit einer individuellen Kennzeichnung der jeweiligen Heimatstadt versehen. An diese Stelle kommt ein handgestochener Stern. Selbstverständlich passt auch noch eine Widmung auf die Rückseite!


Alle Inseln, Kontinente, Städte-Umrisse usw. werden in unserem Atelier zu wunderschönen Anhängern. Die Größe und das Material ist frei wählbar.



Kontakt: 02151-312200 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder über meine Kontaktseite.

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25.10.2008

Was stimmt eigentlich noch in unserem Lande?



Dass die Banker unser Geld veruntreut haben, ist ja nun schon hinlänglich bekannt. An die Krokodilstränen über Tote in Afghanistan haben wir uns auch schon gewöhnt, als ob man es nicht vorher gewusst hätte: Afghanistan ist brandgefährlich. Jedenfalls für alle, die dort mit offenen oder verdeckten Absichten à la USA und Co antreten. Auch die Russen haben dort gewaltig Federn gelassen.

Und was haben wir dort verloren? Ach ja, Kastanien aus dem Feuer sammeln, für uncle Sam, der sich nicht die eigenen Finger verbrennen will. Völkerfreundschaft nennt man das wohl. Der Tag wird kommen, an dem man aus Afghanistan raus MUSS. Auf die Lügen in diesem Zusammenhang, bin ich heute schon gespannt!

A propo Lügen: Da fällt mir doch glatt die Bahn eiun. Nicht nur, dass die Züge nun alle auf einen Schlag zur Inspektion müssen, nicht nur, dass die Hochgeschwindigkeitszüge ganz offensichtlich schlimme Konstruktionsfehler haben, was natürlich in altbekannter Manier vehement bestritten wird, Nun ist es raus: Die Bahn unter Mehdorn schert sich einen feuchten Kehricht um  die Anweisungen ihres Dienstherren. Als ob man selber nicht viel besser wüsste, wie die viele Geld vom Bund am besten angelegt ist! Von wegen investieren! Da könnte man ja auch gleich französische Hochgeschwindigkeitszüge anschaffen!

Wir werden nur noch belogen und betrogen, so ist das leider. Eigentlich sollte man auswandern. Die Frage ist nur, wohin! Irgendwo hin, wo ein Wort noch ein Wort ist, wo es keine Leute gibt wie sie in der Werbung angepriesen werden, oder wurden. Telekom,. - die machen das schon! Das hat Schule gemacht.

Eigentlich kann es ja nur daran liegen, dass wir Deutschen zu folgsam sind.  Folgsam, fleißig, feige. Wobei das Mittlere auch schon nicht mehr so ganz wörtlich genommen werden darf. Am Besten sollte man das ganze Pack zum Teufel jagen! Verdient haben es die Herrschaften alle Male. Uns machen sie Vorschriften, ziehen den Leuten den letzten Cent aus der Tasche, lügen, betrügen, übervorteilen... Pfui Teufel! Die stecken alle unter einer Decke, egal von welcher Partei, egal von welcher Bank, welcher Behörde, welcher Kirche. Mafia?? Lächerliche Anfänger sind das! Von Banken, Parteien und Co. kann die Mafia noch ungeheuer viel lernen. Leider!

Manchmal habe ich einfach zu gar nichts mehr Lust...


***

12.10.2008

Das größte Trauring-Lager der Welt



haben wir mit Sicherheit nicht, aber auch wir können bis drei zählen! Dafür bieten wir aber etwas anderes: Bei uns können sich Brautleute ihre Ringe anfertigen lassen. Egal wie und egal woraus. Und bezahlbar bleiben sie auch!

Nun gibt es ja unter den jungen Leuten Gott sei Dank auch solche, die nicht 1,2,3 in die Schublade mit der Massenware greifen wollen, die ihre ganz eigenen Vorstellungen haben. Die Breite Masse will zwar auch unbedingt etwas Individuelles, aber da sollte dann schon ein Markenname draufstehen. Diese Dinge sind dann etwa so individuell wie Sägespäne. Dafür sehen sie dann wenigstens alle gleich aus, und es braucht niemand in Erklärungsnot zu geraten, da kein Teil aus dem Rahmen fällt.

Also kauft der weniger Selbstbewusste einfach das, was er für eine Marke hält, oder was dafür ausgegeben wird. Ruck-zuck, sozusagen 1,2,3! Und genau so schnell hat sich dann so mancher von seinen Vorsätzen verabschiedet. Denn in Wirklichkeit könnte die Devise genau so gut lauten: Nur nicht auffallen, nur nichts falsch machen. Schließlich will man ja akzeptiert werden. Uns wo wird einem mehr wohlfeile Anerkennung gezollt, als in der eigenen Gruppe, in der Gruppe derer, die das Gleiche tun, das Gleiche besitzen, das Gleiche denken, das Gleiche...

Doch zurück zu den Anderen, zu denen, die nicht 1,2,3 auf die Billigwerbung hereinfallen. Wobei sich mir der Gedanke regt, woher kommt das denn eigentlich, diese Sucht nach Marken? Nur die böse Werbung? Nö, mit Sicherheit nicht. Muss wohl auch was mit kaputten Familien, mit Anerkennungsdrang, oder tatsächlich mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun haben. Die Steinzeitmenschen haben sich ihren Schmuck noch selber erlegt, haben für die Zähne des Tigers ihr Leben riskiert. Wenn dann so jemand womöglich eine ganze Kette aus Tigerzähnen zusammen hatte, dann trug er den Beweis für seine Klasse sozusagen am Hals! Ein toller Typ und ein toller Jäger! Seine Kinder mussten nicht hungern! Das wussten auch die Mädels und Frauen...Wie ärmlich sieht dagegen der aus, der sich mit so genannter Markenware behängt! Gefälschte Porzellanzähne, nichts weiter als Porzellanzähne! Aber es gibt halt Leute, denen das genug ist, die das gut finden. Wenn so einer in seinem Miezenschlepper durch die Altstadt fährt, dann signalisiert er doch meist nur, dass er Schulden hat. Mehr nicht!

Was das mit meinen Trauringen zu tun hat? Eine ganze Menge, finde ich! Wer Mehr wissen möchte, kann hier sehen und nachlesen, was ich meine. Und auch, was junge Leute aufstellen können. Manche jedenfalls. Und das sogar oft viel billiger, als einem 1,2,3 weisgemacht wird.


Tolle Trauringe!


***
12.08.2008

Namen -Anhänger, aber auch andere "Dog-Tags", sind bei uns momentan der große Renner. Wir machen sie in allen erdenklichen Buchstaben und Schriftformen und in allen Materialien. Dieser hier, ist maßgeschneidert für das schmale Budget von Olaf, der den Schriftzug seiner Sarah geschenkt hat, die ihn dafür um so inniger liebt.

Silber, 925 getragen an einer grazilen Doppelanker Kette, die den Schriftzug erst so richtig zur Geltung bringt!




***

02.08.2008

Hallo miteinand :-)


nachdem ich kaum dazu komme diesen Bereich zu pflegen, möchte möchte ich nun doch  einige Worte über Titan verlieren, so ganz allgemein, denn dieses Metall ist immerhin von einem gewissen Nimbus umgeben. Über Details wird kaum jemals etwas veröffentlicht und Verarbeitungstricks und Erfahrungen auch heute noch fein säuberlich unter Verschluss gehalten.

Titan ist das leichteste aller Schwermetalle. Es wurde 1791 in Creed, Cornwall, von dem Geistlichen William Gregor entdeckt. Jedoch beanspruchte auch der Deutsche M.H. Klaproth aus Berlin im gleichen Jahr die Entdeckung für sich. Wahrscheinlich eine parallele Entdeckung. Titan ist ein relativ weiches, silberglänzendes Metall. Es wird durch Erhitzen seines Tetrachlorids mit Magnesium oder Calcium gewonnen. Titan ist kein seltenes Element. Es kommt in der Erdkruste mit einer Häufigkeit von 5600 ppm vor. Es bildet eine schützende Oxidschicht auf seiner Oberfläche und ist dadurch, ähnlich wie Aluminium, unempfindlich gegen Korrosion. Es verbrennt in feiner Verteilung mit hellweißer Flamme an der Luft und verbindet sich mit nahezu allen Elementen dieses Planeten zu chem. Verbindungen. Stark abgekühlt neigt es dagegen zur Trägheit.

Eine weitere Eigenart des Titans ist es, dass seine chem. Verbindungen fast alle von großer Härte sind. Oft reichen Material vollkommen unbearbeitbar und unbrauchbar zu machen. Die Verbindung von Stickstoff und Titan, das Titannitrit, wird als PVD oder Sputterbeschichtung in wenigen Atomlagen Stärke auf schneidende Werkzeuge (Fräser, Bohrer u.dgl.) aufgetragen und erhöht die Standzeit derartig veredelter Teile um ein Vielfaches. Wegen ihres Aussehens, werden diese auch als Goldies ;-) oder als „Tinis“ bezeichnet. Aufgrund seiner Eigenschaften lässt sich Titan mit gezielten Verunreinigungen in hohen Festigkeitsbereichen herstellen, was es vor allem für die Verwendung in der Luftfahrt geeignet macht. Durch seine oxidierte Oberfläche ist es derartig resistent gegen alle chem. Einflüsse, dass es in der Medizintechnik als Material für Implantate, weite Verwendung findet. Als Oxid findet Titan weiteste Verbreitung im Pigmentbereich und hat das giftige Bleiweiß ersetzt. Es findet sich sowohl in Malerfarben, als auch als Färbemittel in Kunststoffen. Durch seine feine Verteilung, eignet es sich auch als Poliermittel.

Geglüht hat es eine Härte von gerade mal 60 Grad nach Vickers, die Zugfestigkeit liegt bei 280N/mm² der Schmelzpunkt bei 16wenige Bruchteile eines Prozents an Beimengungen aus, um das 68°C Bereits eine Dotierung mit Sauerstoff lässt seine Zugfestigkeit bis auf über 800 N ansteigen! Legiert mit Aluminium und Vanadium steigert sich diese sogar bis auf über 1100N. Damit sind die Möglichkeiten jedoch bei weitem noch nicht zu ende.

Schweißen: Geeignete Schweißverfahren sind u.a. :WIG, MIG/MAC, Reibschweißen, Ultraschall, Laser, Elektronenstrahl.

Löten: Im Vacuum- Ofen, oder Metallbeschichtet mit Silberbasis, oder Palladiumhaltigen Loten. Ferner auch als Aktivlot einsetzbar, z.B. zum Löten von Keramik oder Diamant.

Die vorstehenden Fakten sollen nur einmal deutlich machen, mit welch mächtigem Werkstoff wir es hier zu tun haben. Die Reihe der Verwendungen und Anwendungen lässt sich noch schier endlos weiter fortsetzen. Ein weiteres Gebiet sind die Metallischen Verbindungen von Titan, etwa das Gebiet der pseudoelastischen Memory- Flex- Werkstoffe. Mit ihnen lassen sich unglaubliche Federn herstellen, die stark unterkühlt mit einer Pinzette zusammengelegt werden können und so in die Federhäuser eingesetzt werden, die jedoch sofort nachdem sie wieder warm geworden sind, mächtige Kräfte aufbauen. Rostfrei, vollkommen antiallergisch, und für die Ewigkeit gemacht.

Abgesehen einmal von den industriellen Anwendungen, das dieses Material auch für den Goldschmied seine Reize. Reintitan lässt sich in allen Interferenzfarben anodisieren und kann so als sehr reizvoller Bestandteil in Goldschmuck verarbeitet werden. Reintitan Grade 1 lässt sich aufgrund seine hohen Duktilität sogar als Material für Paveefassungen verwenden, nachdem die Steine sitzen z.B. intensiv blau anodisiert, ein unglaublich geiler Effekt!

Also sage mir keiner Titan sei ei unbrauchbares Sauzeug! Und doch ist es Eines, wenn man es nicht richtig behandelt. Was es gar nicht mag: Lötenversuche mit der Gasflamme, Überhitzungen, Glühen mit Dreck, Fett, Flussmittel oder Farbe oder... dran. Titan kommt in vielen Gewändern daher: Als AL4VC6 versaut es sogar gute Stahlwerkzeuge, auf Hartmetallzieheisen ist es geradezu "spezialisiert" Der erste Ziehversuch ist meist auch der allerletzte für das gemarterte Ziehwerkzeug! Titan ist eben Titan.

Industrieell verarbeitet, kommt es uns meist als AL4V6 daher. Etwas dunkler, von eben "dieser typischen Titanfarbe" Es wird von den Herstellern wegen der guten Zerspanungseigenschaften, seiner Härte, sowie wegen der überaus guten Poliereigenschaften verwendet. Allerdings ist es nur noch bedingt schweißbar. Deshalb sind die  Erzeugnisse aus diesem Werkstoff meist einteilig, oder aus Blechteilen zusammengefaltet (Uhrbänder usw)

Falls die ein-oder andere Frage zu Titan besteht, oder einfach was Spezielles auftaucht, eifach eine Mail schicken  ich hab eine reiche Erfahrung mit T. Wir verarbeiten und montieren es. ABER: Es ist etwas ganz anderes als die üblichen Edelmetalle, vieles ist möglich, Anderes gar nicht :-) !

Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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