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Ulrich Wehpke GmbH

Von-Ketteler-Str. 124

 

47807 Krefeld

 

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Kummer mit Ersatzteilen für alte, oder seltene Uhren? Geben Sie die Hoffnung nicht auf! Sehr oft können wir helfen!



In vielen Fällen können wir die Teile reparieren. Bei Verzahnungen geht es meist ohne große Probleme. Bei dem nachfolgend abgebildeten Rad fehlten gleich eine ganze Menge der Zähne, wir haben sie alle ohne Komplikationen ersetzen können. Auch die anderen Räder mussten "zum Zahnarzt" und haben die Behandlung überstanden wie der Phönix aus der Asche! ;-)

 

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Auch, und gerade bei Schalträdern ghibt es immer wieder Ersatzteimangel. Egal was es ist, ob Krone oder Schrägverzahnung, wir können derartige Teile meist wieder vollständig in Ordnung bringen.



Eine schadhafte Platine bedeutet noch lange nicht das Aus!


Genesung eines hoffnungslosen Kranken 08.01.2008

 

Das Jahr fängt gut an! Einer unserer Uhrmacherkunden hat mir ein Werk auf den Tisch gelegt, an dessen Platinen starke Abnutzungserscheinungen aufgetreten sind. Und zwar derartig ausgeprägt, dass sich die Aufzugwelle trotz angezogener Winkelhebelschraube, einfach herausziehen lässt, weil die Welle sich derart weit seitlich verschieben lässt, dass der Winkelhebel aus der Rille in der Aufzugwelle rutscht. Ursächlich ist der Kunde selbst dafür verantwortlich, weil er die Krone beim Aufziehen nur mit einem Finger unter kräftigem Druck hin und her bewegt hat, anstatt sie schonend

und Zeigefinger zu bewegen, Der durch die falsche Handhabung zwangsläufig auftretende seitliche Druck auf die Platine, hat für den aufgetretenen Verschleiß gesorgt. Seltsam sah auch die Auzugwelle aus:

Irgend ein gutwilliger Schrauber hat in der Not seiner Verzweiflung gehandelt: Der wackere Samariter griff offenbar zum Lötkolben und hat doch tatsächlich eine sauber aufgeschmolzene Manschette aus Lötzinn auf die Aufzugwelle gezaubert!

Na, ich erspare mir den Kommentar,  es hat auf jeden Fall weder genützt, noch hat es etwas bewirkt, die Krone mit der Welle ließ sich immer noch heraus ziehen. Danach wechselte der Uhrenbesitzer wohl seinen Uhrmacher und wurde mi seiner Problemuhr bei einem meiner Geschäftskunden vorstellig. Der wiederum, kam mit dem Teil zu mir, weil er nicht mehr weiter wusste.

Und da hatte ich sie nun. Immerhin muss ich dem Zinnkünstler doch zu Gute halten, dass er die Werk-Platine nicht in seine Reparatur mit einbezogen hatte. Wäre dies der Fall gewesen, die Uhr hätte man nicht mehr retten können. So jedoch, habe ich sie von alten Schmiermitteln befreit und mit Hilfe eines Schweißlasers die abgenutzen Stellen aufgetragen. Deutlich sieht man auf dem Foto die Laserschweißstellen.

 

 

 

Mit Hilfe eines feinen Diamantfräsers, konnte die alte Geometrie der Öffnung und des hinteren Lagers wieder hergestellt werden. Die Aufzugwelle hat nun wieder ihre notwendigen Lagerpunkte und ich hoffe, dass der Besitzer sie nun fachgerechter aufzieht.

 

Sonst, - ja, sonst sehen wir uns wieder!

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