Kontakt:

 

 

Ulrich Wehpke GmbH

Von-Ketteler-Str. 124

 

47807 Krefeld

 

Tel.: 02151 - 312200

email: info@wehpke.de


Größere Kartenansicht
Ein Tansanit in Platin-Iridium-Fassung

Platin-Iridium 800/200 Die Königsklasse in Weiß

Platin-Iridium als Schmuckmetall.

 

 Einige Hintergrund-Infos für Interessierte

 

Platin-Iridium 800/200 ist eine Edelmetall-Legierung, die nur aus Edelmetall besteht. Platin und Iridium sind zwei Metalle aus der Platingruppe (Platin, Iridium, Osmium, Ruthenium, Rhodium und Palladium). Sie treten fast immer vergesellschaftet auf und finden fast alle auch Anwendung im Schmuckbereich.

 

Platin-Iridium 800/200 ist wegen seiner Härte, seiner Unempfindlichkeit gegenüber chem. Einflüssen, seines hohen Schmelzpunktes, sowie seiner äußerst geringen Temperaturausdehnung ein wichtiger Werkstoff.

 

Hinzu kommen noch eine Menge anderer Eigenschaften, z.B. katalytische Eigenschaften, fehlende Toxizität, Verschleißfestigkeit usw. Alle diese Eigenschaften machen es heute unverzichtbar.

 

Iridium und Platin gehören zu den unterbewerteten Werkstoffen, deren Preise in der Zukunft stark steigen dürften.

 

Schmuck aus Platin-Iridium

 

Für alle Bereiche im Schmucksektor, bei denen es um eine rein weiße Farbe und höchste Strapazierfähigkeit geht, ist Iridium-Platin mit einem Platingehalt von 800 Tausendteilen, der ideale Werkstoff.

 

Alle positiven Eigenschaften die man einzelnen Platin-Legierungen in der Werbung andichtet, treffen auf Platin-Iridium 800/200 in vollem Umfang zu.

 

Besondere Anwendung findet es bei uns für feine, aber äußerst stabile Fassungen, schmale, sehr elegante Ringschienen, und nicht zuletzt auf dem Gebiet der

 

Trauringe

 

Trauringe aus Platin-Iridium sind vollkommen weiß, beständig gegen Verschleiß und Kratzer, sie laufen nicht an, und sie sind verhältnismäßig schwer, denn sie bestehen aus dem härtesten und schwersten Schmuck- Edelmetall der Welt.

 

Was für die Schaffung des Ur-Meters und seiner Duplikate, des Ur-Kilogramms galt, hat auch bei Trauringen seine volle Gültigkeit: Weitestgehende Beständigkeit gegen alle äußeren Einflüsse!

 

Einen "Nachteil" hat das Iridium-Platin aber doch. Durch seine hohe Härte, seine überaus hohe Verschleißfestigkeit und durch seinen extrem hohen Schmelzpunkt, ist es relativ aufwändig zu verarbeiten und wird deshalb nur von ganz wenigen, meist kleineren Ateliers verwendet. Auch sind die Verarbeitungs-Techniken sehr speziell. Die Industrie bietet es wegen seiner Probleme bei der Verarbeitung (hohe Personalkosten) gar nicht erst an. Es entzieht sich durch seine Eigenschaften auch allen industriellen Herstellungsmethoden für Schmuck.

 

Fazit

 

Die höheren Herstellungskosten von Trauringen aus Platin-Iridium, oder feinem Juwelenschmuck, zahlen sich jedoch durch die extreme Unempfindlichkeit, sowie durch den unverwechselbaren Habitus bereits nach ganz kurzer Tragezeit aus.

 

Bilder

 

Das erste Foto zeigt einen Antragsring aus Platin-Iridium 800/200 mit Brillanten, der dieser Tage von mir gemacht wurde. Ich habe ihn in den frisch gefallenen Schnee gesteckt und bei normalem Tageslicht geknipst. Das Bild ist nicht allzu gut geworden, aber man sieht hoffentlich, was es darstellen soll.

 

Das zweite Bild zeigt einen Trauring aus Platin-Iridium mit Goldeinlage. Dieser Ring wurde über 10 Jahre von einem Handwerker getragen und nie aufgearbeitet, oder restauriert. Man sieht sehr gut, dass Platin-Iridium sehr viel widerstandsfähiger als Gold ist. Bild Nr.3 zeigt ein aus Platin-Iridium gegossenes Trauring - Paar, noch voolkommen unbearbeitet, teilweise noch in seiner Gussform, also bei seiner Geburt. Die beiden letzen Bilder finden Sie bei den Ringen.