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Diamanten Fachchinesisch

Adamas (gr. Unbezwingbar) ist der alte griechische Begriff für für Diamant. Wohl wegen der überaus großen Härte.

Adamant alte,deutsche Bezeichnung für Diamant, offenbar a.d. Griechischen adaptiert.
AGTA American Gem Test Association,Untersuchungsstelle für farbige Diamanten
Alluviale Lagerstätte = an der Oberfläche befindliche, sekundäre L. In Flussbetten usw.
Amsterdam, früher bedeutendstes europäisches Diamantzentrum, wurde jedoch abgelöst von
Antwerpen
Argentum, lateinische Bezeichnung für Silber
Asscher ist die königliche Diamant- Schleiferei in Amsterdam (u.a. Cullinan 1+2 für Edward VII)
Asscher-Cut, ein von Asscher 1902 entwickelter Spezalschliff für rechteckige Diamanten, Variante des Emerald-Cut.
Aurum lateinische Bezeichnung für für Gold
Alt-Schliff, ältere Schliffart. Durch „Einkitten“ in Blei, konnten die Facetten noch nicht so präzise angelegt werden, wie es heute möglich ist. Daher hatten die Steine auch oft andere Proportionen und eine andere Facettenanzahl als heute, die zwar oft zu weniger Licht führten, aber auch mehr Dispersion im Stein bewirkten.
Antik- Schliff antike Schliffart, z.T. nur wenige Facetten, meist dem Oktaeder des Rohsteins nachgebildet.
Argyle ist eine bedeutende Mine in Australien. Sie ist bekannt für farbige, pink und blaue Diamanten.
Baguette länglicher, rechteckiger Schliff.
Bellataire, ein bedeutendes Diamant- Handelshaus in New-York.
Bellataire-Diamanten, unter hohem Druck und hoher Temperatur nachbehandelte Diamanten. Dadurch können in vielen Fällen, sowohl Verfärbungen, als auch Fehler bei Diamanten verbessert, bzw. beseitigt werden.
Bezels sind Oberteilfacetten.
Big Hole (großes Loch), umgangsprachlicher Name für die ehemals größte Diamantmine in Südafrika.
Boart, Diamantstaub, kleine Spitter, Pulver, entstehend beim Reiben und Schleifen von Diamanten.
Brillant, genau genommen geschliffener Stein im Brillantschliff (56 Facetten, eine Tafel).
Brillantschliff, runder Schliff für Diamanten, d6 Facetten plus Tafel.
C, chemisches Zeichen für Kohlenstoff. Diamanten bestehen aus reinem, kristallisiertem Kohlenstoff und sind das härteste bekannte, natürliche Material.
Cabouchon, ohne Facetten geschliffener Edelstein. Oberteil rundlich gewölbt untertei meist ebenfalls, jedoch nur schwach. Derartige Steine sehen aus wie „Käfer“ oder hochgewölbte “Tropfen“, etwa auf einer Glasplatte.
Cape „schlechte“ Farbstufe eines Diamanten, getönt bis gelb.
Canary, engl.Bezeichnung für einen intensiv gelben Diamanten. Sehr selten und teuer.
Carat, engl. für Karat, Gewichtseinheit bei Diamanten und Edelsteinen. Eines der "Vier C". Ein Karat entspricht 0,2 Gramm und ist in 100 Punkte unterteilt.
Centenary Jahrhundert-Diamant mit 599,10 ct. Rohgewicht, gefunden am 17.07.1986
in der Premier Mine, Südafrika.
Clarity, engl. für Reinheit, bei Diamanten eines der "Vier C"
Colour engl. für Farbe, z. T. auch Color geschrieben, eines der "Vier C"
Crystal Farbstufe bei Diamanten, getöntes Weiß
Culet, engl. für Kalette, untere Spitze des Brillanten
Cullinan, größter bislang gefundener Diamant (3.106 Carat Rohgewicht), Teile in den brit. Kronjuwelen
Cut, engl. für Schliff, bei Diamanten, eines der „Vier C“
CZ, Abk. für Cubic Zirconia, künstlich hergestellter Kristall, wird als Diamantersatz verwendet.
de Beers, führende Firmengruppe im Bereich Diamantenförderung, Diamantenhandel
Diamant, reiner kristallisierter Kohlenstoff, härteste, bekannte natürliche Substanz.
DGG, Deutsche Gemmologische Gesellschaft, Idar-Oberstein
Doppen, Spannwerkzeug, in welches der Diamant zum Schleifen eingespannt wird.
DPL, Deutsches Prüflabor, Idar-Oberstein
EGL, European Gemological Laboratory, Edelsteinprüf-Labor, Antwerpen
Emerald Cut engl. für Smaragd-Schliff, wird auch bei Diamanten angewendet, quadratisch bis rechteckig.
Excelsior, zweitgrößter gefundener Diamant, 995,2 Carat
Einkaräter, Brillant von mindestens einem Karat Gewicht
Einschlüsse, in einen Kristall eingeschlossene Fremdmineralien, oder auch Fehler des Kristallgefüges, als natürliche innere Merkmale eines Edelsteines.
Expertise, Zertifikat oder Gutachten über Beschaffenheit und Wert eines Edelsteins.
Facette geschliffen Fläche eines Edelsteins
Fancy Color engl. für ungewöhnliche, aber schöne Farben, bei Diamanten. Meist durch thermische-, oder Strahlenbehandlung erzeugt. Natürliche F.C.-Diamanten sind sehr teuer.
Farbige Diamanten, alle Farben. Sättigung und Intensität sind bestimmend für den Preis.
Feines Weiß Farbstufe bei Diamanten, entspricht Top-Wesselton, Skala G und F
Fluoreszenz, auch bei Diamanten unter UV-Einwirkung zu beobachten. Früher ein begehrtes und teures Merkmal (Qualität „Jager“), heute jedoch verpönt, Preisreduktion.
Full cut, engl. für Vollschliff (Brillantschliff).l
Gem, engl. für Edelstein
Gemmologe, Edelsteinkundler
GIA Gemological Institute of America, ein führendes Edelsteininstitut
Girdle engl. die Rondiste, der „Gürtel“ des Brillanten
Golconda, indisches Diamantvorkommen
Gold, lat. Aurum, gelbes Edelmet., spez. Gew. 19,32 , Schmelzpunkt 1064,18°C Härte n. Mohs 2,5
Golden Jubilee, facettierter Diamant, Gewicht 545 cts, Farbe goldbraun
Großmogul, drittgrößter Diamant, 807,17 cts, aus Indien
Gürtel, bezeichnet die Rondiste des Brillanten
Gutachten, auch Zertifikat, Expertise
Harry Winston, amerikanischer Juwelier verschenkte“, wohl aus Angst vor seiner Neuerwerbung, den intensiv blauen, 45 cts schweren und als Unglücksstein bekannten
Hope Diamant an den amerikanischen Staat, das heißt er wurde als Dauerleihgabe der staatlichen Sammlung übereignet!
Hochfeines Weiß, bezeinet zwei Farbstufen bei Diamanten, entspricht River-D und E
HRD, Hooge Raad voor Diamand, weltweit führendes Institut für Edelsteine, offizielle Zertifizierungsbehörde der belgische Diamantindustrie.
Idar-Oberstein, bereits die Römer förderten und schliffen dort den einheimischen Karneol und andere Edelsteine. Vorkommen: Achatgruppe, Jaspis, Quarzgruppe, Türkis, Malchit. Durch seine Schleifereien und Importe aus der ganzen Welt, begründete I.-O. seinen Ruf als Edelsteinstadt.
IF, (internally flawless)engl. Abkürzung (deutsch: lupenrein).
IGI International Gemological Institute, weltweit anerkanntes Institut für Edelsteinbewertungen
Juwelen, bezeichnet hochwertigen, mit Edelsteinen versehenen Schmuck, engl.: Jewels
Juwelier, Händler für Juwelenschmuck, engl.: Jeweller. Heute jedoch vielfach einfaches Uhrengeschäft mit Schmuckverkauf.
Juwelengoldschmied, auf die Herstellung hochwertigen Juwelenschmucks spezialisierter Goldschmied.
Kalette, Spitze an der Unterseite des Brillanten.
Karat Gewichtseinheit bei Edelsteinen, ein Karat entspricht 0,2 Gramm
Kimberley bedeutende Diamantförderstätte in Südafrika, siehe auch: „Big Hole“
Koh-I-Noor "Berg des Lichtes", geschliffen 108,93 Carat, Herkunft: Indien, brit. Kronjuwelen.
Lapidieren Planschleifen und polieren von Edelsteinen.
Lapidaries, engl. Bezeichung für Diamantschleifereien oder Edelsteinsschleifereien
Lupenrein, (IF) Bezeichnung der inneren Reinheit eines Edelsteines, bei Betrachtung mit einer 10-fach vergrößernden Lupe.
Loupeclean engl. für lupenrein, auch abgekürzt LC, entspricht IF oder Internally Flawless
Marquise Schliff Formschliff, oval, spitz zulaufend (Schiffchen). Auch Navette-Schliff genannt
Mohs-Skala, Bestimmungsmethode für die Härte von Mineralien, mit Hilfe der Ritzbarkeit. Dabei ritzt das jeweils härtere Material das weichere. Diese Methode ist speziell für den Edelstein-u. Mineraliensektor entwickelt worden.
Moissanit, kristallisiertes Siliziumcarbid.
Navette, Schliff-Form, oval, spitz zulaufend. Auch Marquise-Schliff genannt
Pavillon Unterteil eines Brillanten
Pear Tropfenschliff, auch Poire, Pendeloque oder Briolett genannt
Piqué I - III, Diamantqualitäten mit starken Verunreinigungen und/oder Kristallisationsfehlern (z.B. „Kohle“ oder „Eis“, Sprünge, Schlieren usw.)
Pink, bei Diamanten sehr seltene, gesuchte, teure Farbe
Platinum lat. für Platin.
Prinzess-Cut, quadratischer Schliff mit spitzen Ecken und raffiniert facettiertem Unterteil, wodurch prinzessgeschliffene Diamanten eine unglaubliche Lebendigkeit erhalten.
Proportionen, mit entscheidend für die Verteilung und Reflexion des Lichtes.
Punkt
, ein Punkt ist ein Hundertstel Carat. Ein „Halbkaräter“ hat also 0,50 cts.
Radiant rechteckige Schliffart, Ecken jedoch facettiert. Heute ungebräuchlich.
Regent, einer der größten Diamanten, Rohgewicht 410 cts, Herkunftsland, Indien.
Reiben, ein Teil des Diamantschleifens.
River, beste Farbstufe bei weißen Diamanten. Die Farbe River gliedert sich in die beiden Unterbereiche D und E
Ritzhärte, Härtebezeichnung nach Mohs, bestimmt den Härtegrad von Mineralien (1 – 10). Prinzip: Hartes ritzt Weiches. Einfachste Handhabung, wird vor allem bei Praktikern angewendet.
Sägen, zerteilen eines Rohdiamanten, mittels einer Kupferscheibe und Diamantboart
Schleifen, bezeichnet bei Diamanten den ganzen Prozess der Bearbeitung zum Schmuckstein, also: Spalten oder Sägen, Rundreiben, Schleifen. Diamanten brauchen nicht poliert zu werden, da der Schleifvorgang so fein abträgt, dass eine Politur der geschliffenen Fläche immer gewährleistet ist.
Schleifer, bei Diamanten, der Ausführende, verantwortlich für die Schliffgüte überhaupt.
Schliff, Resultat der Bearbeitung, somit auch bestimmend für Form und das Aussehen des fertigen Edelsteines
Schmuck Gesamtbegriff für Gegenstände zur Verschönerung und Zierde des Einzelnen, oder zur Sichtbarmachung bestimmter Würde oder Macht. Oft aus Edelmetall, unter Einbeziehung von verarbeiteten Mineralien gefertigt.
SI, engl. Reinheitsbezeichnung bei Diamanten. Abk. für small inclusions, kleine Einschlüsse.
Simili, Diamantimitation, a.d. Rückseite verspiegelter Glasstein in Modeschmuck.
Solitär, einzelner Brillant, meist in repräsentativen Ringen. Oft groß und teuer.
Spalten, Eine der beiden Arten Diamanten zu trennen.
Südafrika, vor über 100 Jahren Beginn der industriellen Diamantenförderung, auch heute noch wichtigste Herkunftsregion.
Syndikat, eine Bezeichnung für die marktbeherrschende Position von de Beers
Synthese, künstlich hergestellter Stoff, seit 1955 ist synthetischer Diamant möglich.
Tel Aviv bedeutendste israelische Diamantstadt
Tafel größte Oberteilfacette
Tavernier historischer Diamanthändler im 17ten Jh., der Steine wie den Cohinoor, den Blue Hope und viele andere nach Europa brachte.
Tolkowsky berühmter Diamant-Schleifer, entwickelte aus dem so gen. Altschliff, den noch heute gültigen Standard- Brillantschliff. Dieser ist bis heute Gundlage zur Bewertung von Brillanten.
Top Cape Farbstufe, getöntes Weiß
Top Wesselton Farbstufe, bezeichnet feines Weiß, Skala F und G
Treated engl. für behandelt, künstlich veränderter Diamant
Vargas, größter bis heute in Brasilien gefundener Diamant. 1936,Gewicht 726,6 cts
Vier C wichtigste Kriterien zur Bewertung eines Diamanten: Carat, Clarity, Color, Cut
Vivid engl. für die höchste Farbsättigung eines naturfarbigen Diamanten, extrem selten
VS engl. very small (inclusions), sehr kleine Einschlüsse
VVS engl. very very small (inclusions), sehr, sehr kleine Einschlüsse. Für das geschulte Auge, mit der zehnfachen Lupe nur sehr schwer, oder kaum erkennbar.
Wesselton Farbstufe weiß, Skala H
Weißer Safir, meist synth. weißer Spinell, früher preiswerte Diamantimitation.
YAG, synthetischer Stein, Yttrium-Aluminium-Granat, Diamantimitation.
Zertifikat Expertise, Gutachten, führende Labore sind HRD, GIA, IGI
Zirkon echter weißer Edelstein, früher als Diamantimitation verwendet.
Zirkonia synthetischer Kristall, häufigste Diamantimitation