Sägen
größere Rohdiamanten müssen zur Verarbeitung oft in Einzelteile zerlegt werden, um die optimale Ausbeute des wertvollen Materials zu erhalten. Hierzu können die Steine zersägt werden. Man wendet diese Verfahren etwa sei 1900 an. Hierbei werden die Rohsteine in einer Kupferfassung eingebörtelt und fest eingespannt. Eine hauchdünne Kupferscheibe, die mit Diamantboart bestrichen ist, wird nun sehr schnell rotierend auf den Sein aufgesetzt. Durch den eingeriebenen Diamantboart, arbeitet sich die „Säge“ langsam durch den Diamanten. Dieser Prozess dauert wochenlang und muss immer wieder kontrolliert werden, auch muss der Diamantboart laufend erneuert werden, da er sich verbraucht. Die Vorteile des Verfahrens sind die, dass bei „verwachsenen“ Steinen, die keine glatten Spaltflächen bilden können weil sie nicht als großflächige Oktaeder gewachsen sind, notwendiges Teilen gefahrlos mit der Säge vorgenommen werden kann. Diamantsägeblätter aus Kupfer, sind nur wenige hundertstel Millimeter stark.












































