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Ulrich Wehpke GmbH

Von-Ketteler-Str. 124

 

47807 Krefeld

 

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Um die Wachs - Prototypen nun in die vorgesehenen Edelmetalle zu transformieren, muss man das Wort "Transformieren" wieder vergessen. So gieinfach, wie es einem der Computer gemacht hat, wird`s nicht. Es geht nun darum, die Form mit Edelmetall zu füllen. Dazu muss ein Negativabdruck vom Prototypen gemacht werden. Gips ist ein schnell zu verarbeitender und genügend hitzebeständiger Werkstoff, den wir, zusammen mit Bims-u.Quarzmehl, auch für  den Abdruck des Prototyps, den Bau der Gussform nutzen.


Die Maschine (s. Bild rechts) ist eine Konstruktion aus dem Hause Wehpke. Es ist eine Vakuum-Gießmaschine mit einer leistungsfähigen Vacuumpumpe, die sich auch zum Entlüften der Einbettmassen nutzen lässt. Das Wachsmodell wird zunächst auf einem vorgeformten Gummiteller befestigt, der auch für den erforderlichen Eingusstrichter sorgt. Dann wird die Gusskokille mit dem Gummiteller verbunden, die Belüftungslöcher verschlossen und das Ganze dann unter Vibration im Vacuum mit der noch flüssigen Einbettmasse befüllt. Durch die Vibration und das herrschende Vacuum, werden alle noch vorhandenen Luftblasen entfernt. Dies ist unerlässlich, wenn man ein perfektes 1:1-Abbild erhalten möchte. Danach trocknet die Form bis zur Härte aus.

Nun wird die Form in einem genau gesteuerten Ausbrennprozess erhitzt. Hierbei verbrennt das Wachsmodell und in der gipsgebundenen Einbettmasse, entsteht ein Hohlraum, das das Wachsmodell verbrannt wurde. Nun wird, ebenfalls wieder unter Vacuumeinwirkung, die Form mit Edelmetall gefüllt.

Wir verwenden bei uns im Atelier verschiedene Gussverfahren. Neben den Beschriebenen wenden wir auch Schleuderguss, Differenzdruckguss, Rotationsguss, Sandguss, sowie das seit Jahrtausenden bekannte Ossa-Sepia-Gussverfahren an.

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